Die Kultur des Golfens

Wenn man erst mal anfängt, lässt es einen nicht mehr los. Bei mir weitete sich die Begeisterung am Spiel bald zu einer Sammelleidenschaft aus. Zum Glück gelang es mir, den Kauf von Golfmemorabilia, Golfsouvenirs, sinnfreiem Golfzubehör, Golfschlägern usw. auf ein Minimum zu reduzieren. Ich sammele lieber immaterielle Dinge: Geschichten, Erinnerungen, Abenteuer. „Die Kultur des Golfens“ war ein Projekt, verschiedenen Spuren des Spiels nachzugehen. U.a. zum legendären R&A in St. Andrews. Hier folgt der erste Teil dieser Sammlung.

Kapitel 1 und 2

Den Old Course in St. Andrews habe ich das erste Mal mit meinen Hickory-Schlägern gespielt. Der Wind blies streng. Der Hagel war leichter zu ertragen, als der Regen, weil die Hagelkörner so schön an der Kleidung abprallten. Gelegentlich blies eine Böe den Ball weg, oder machte aus meiner Schwungvorbereitung ein Schwanken. Die Marshalls schauten milde auf meine Antiquitäten. Und am 18. spielte ich endlich ein Par. Auf dem Weg zum Grün traf ich auf der Swilken Bridge Tom Watson (u.a. fünfmaliger Sieger der British Open). Und weil Watson gerade den Claret Jug dabei hatte (für ein Fotoshooting für die bevorstehende Open), habe ich schnell ein Selfie mit ihm und der weltberühmten Trophäe gemacht. Was für ein Tag!

Der Sieger, die Rotweinkanne und der Podcaster

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